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| Beim Stempeln gibt es verschiedene
Techniken, mit denen interessante Effekte erzielt werden können.
Die wichtigsten sind: |
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Maskiertechnik |
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3-D-Technik |
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Schattiertechnik |
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Bewegungstechnik |
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Hintergrundtechniken |
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Kreidetechnik |
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Wasserfarbentechnik |
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Schwammtechnik |
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Aquarell- oder Wasservermalbare Stifte |
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Grundausstattung für den Stempelneuling |
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Maskieren
Die Maskiertechnik ermöglicht es Euch, Euren Bildern Tiefe zu verleihen
oder z.B. aus einem Baum einen ganzen Wald zu stempeln. Dazu müßt
Ihr Euch zunächst einmal darüber im Klaren sein, wie das Gesamtbild
aussehen soll, d.h. welches Motiv in den Vordergrund und welches
in den Hintergrund soll.
- Das Vordergrundmotiv stempelt Ihr als erstes auf Eure richtige
Karte.
- Stempelt dieses Motiv nochmal auf ein Schmierblatt und schneidet
es aus.
- Legt nun das ausgeschnittene Motiv genau auf das Aufgestempelte
Motiv.
- Jetzt könnt Ihr das Hintergrundmotiv versetzt auf das abgedeckte
Vordergrundmotiv stempeln.
Nehmt das Schmierblatt weg und schon habt Ihr auf Eurer Karte den
Eindruck von Vorder- und Hintergrund. |
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3-D-Technik
Ein Gerät aus Kunststoff, das aus einem kleinen Blasebalg
und einer Halterung, in die man Filzstifte einspannt, besteht. Mit
dem Blizzer kann man je nach Art des Filzstiftes unterschiedliche
feine oder grobe Sprenkelungen erzielen, die sich als Hintergrund
für Karten eignen. |
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Schattentechnik
Einen originellen und sehr lebendigen Effekt könnt Ihr erzielen,
wenn Ihr Euren Motiven einen Schatten malt! Das geht ganz einfach:
- Stempelt Euer Motiv auf Eure Karte. Nehmt dann einen hellgrauen
Filzstift und zeichnet am Motivrand entlang einen schmalen Streifen.
Ihr dürft natürlich nicht um das ganze Motiv zeichnen,
denn ein Schatten fällt ja meist nur zu einer Seite!
- Ebenfalls könnt Ihr einen Schatten darstellen, indem Ihr
Euer Motiv erst auf Eure Karte und dann auf ein Schmierblatt stempelt.
Schneidet das Motiv innen aus dem Schmierblatt heraus. Legt es
dann verkehrtherum unter das Motiv und tupft mit einem Schwamm
etwas Stempelfarbe über die Schablone. Ein sog. verkürzter
Schatten wird dargestellt, indem Ihr das Schablonenmotiv mit einem
Kopierer ca. 30 % verkleinert und es dann ausschneidet.
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Bewegungen
Um Bewegung darzustellen, drückt Ihr Euer Stempelmotiv auf
Eure Karte und stempelt dann, ohne den Stempel neu einzufärben,
3 - 4 x das Motiv dahinter ab. Um der Bewegung noch mehr Realität
zu geben, könnt Ihr das Motiv nocheinmal auf eine Extrakarte
stempeln und es auf das Ende der Bewegung kleben.
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Hintergrundtechniken
Eine oft gestellte Frage ist "wie soll ich einen Hintergrund
stempeln"? Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die sich
schon allein aus der Vielfalt der Hintergrundmotive wie z.B. Monde,
Sonnen, Sterne, Wolken, Winde, Blitze u.s.w. ergeben. Der Profi
jedoch wird sich damit nicht zufrieden geben und sucht nach Techniken,
den Hintergrund so natürlich oder außergewöhnlich
wie möglich zu gestalten. Denn ein Bild hört nicht beim
Hintergrund auf !!! Bei vielen Stempelarbeiten geht die Wirkung
auf den Betrachter verloren, weil beim Hintergrund "geschludert"
wurde.
Ich will Euch ein paar Tricks verraten, mit denen selbst Anfänger
Ihre Karten zu Kunstwerken machen: |
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Kreide
Für mich die eigentlich einfachste Methode, wenn man nicht
allzuviel Geld investieren will. Hier ist jedoch nicht die herkömmliche
Schulkreide gemeint, sondern Künstlerpastellkreiden, die sich
wunderbar verwischen lassen. Kreide kann man auf verschiedene Arten
verwenden:
- Malt einfach mit der Längsseite der Kreide vollflächig
über Eure Karte und verwischt diese dann mit einem Tuch.
Wenn Ihr die Kreide mit dem Finger verwischt, werden die Farben
intensiver. Aber achtet drauf, daß Ihr keine Fettflecken
hinterlaßt, diese sehen später nämlich sehr "unschön"
auf der Karte aus.
Um Wolken, Wellen, Marmor, Sand u.s.w. darzustellen, schneidet
den Rand eines Papieres (ich nehme immer Notizzettel vom Block
!) wellenförmig oder in Zick-zack-Linien ab. Bemalt dann
den Rand des Papieres mit Kreide und wischt die Kreide vom Rand
des Papieres in Kreisbewegung auf Eure Karte.
- Schneidet eine Form aus einem Papier, z.B. ein Herz, eine Muschel,
einen Ballon etc. aus. Bemalt den Rand dieser Schablone mit Kreide,
legt die Schablone auf Euer Papier und wischt die Kreide auf Eure
Karte. In die Mitte könnt Ihr nun ein anderes Motiv stempeln.
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Wasserfarben
Mit Wasserfarben könnt Ihr gesprenkelte Hintergründe
erzielen. Nehmt mit einer Zahnbürste die Wasserfarbe auf und
reibt sie über ein feines Sieb auf Eure Karte. Toll sehen mehrere
Schichten in verschiedenen Farben aus. Achtet jedoch darauf, daß
die Wasserfarbe nicht zu flüssig ist, sonst landen nur dicke
Klekse auf Eurer Karte.
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Schwammtechnik
Hier könnt Ihr jeden Schwamm nehmen, den Ihr im Haushalt finden
und entbehren könnt. Am besten schneidet Ihr den Schwamm in
mehrere kleine Stücke, damit sie handlicher werden. Tupft den
Schwamm nun mehrmals leicht in Euer Stempelkissen und tupft ihn
dann leicht über Eure Karte. Teile, die nicht eingefärbt
werden sollen, solltet Ihr vorher mit der Maskiertechnik abdecken
!!! Je nach Schwammart erhaltet Ihr verschiedene Strukturen. Auch
hierfür könnt Ihr Euch vorher Schablonen schneiden, um
z.B. Wolken oder Wellen zu tupfen!
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Aquarell- und Wasservermalbare Stifte
Mit diesen Stiften könnt Ihr den gesamten Hintergrund erst
anmalen und dann mit einem nassen Pinsel verwischen. Ohne spezielles
Aquarellpapier kann sich Euer Werk jedoch stark wellen und das sieht
nicht schön aus. Seid also sparsam mit dem Wasser!
Allerdings kann man die Aquarelltechnik sehr schön zum Ausmalen
von größeren Motiven benutzen, die man mit Embossing-Powder
hervorgehoben hat. Durch die reliefartigen Motivlinien verläuft
die Farbe nicht mehr ineinander und das ausgemalte Motiv erhält
so einen sehr künstlerischen Ausdruck.
Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, einen
Hintergrund zu gestalten, allerdings sind die meisten von Ihnen
sehr aufwendig und teilweise auch recht teuer, wie z.B. das Airbrushen
mit der Spritzpistole oder den Letra-Jet-Stiften.
Ihr findet sicher nach einiger Zeit Eure ganz eigene Methode, mit
der Ihr zufrieden seid und mit der Eure Karten eine ganz individuelle
Note bekommen. |
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Grundausstattung - für den Stempelneuling
Es gibt unendlich viel Zubehör für das Stempelhobby.
Die wichtigsten Utensilien will ich Euch hier kurz vorstellen:
DER STEMPEL
Unsere Motivstempel bestehen aus dem Stempelgummi, das auf ein federndes
Schaumstoffpolster geklebt ist. Das Stempelgummi ist nah am Motivumriß
von Hand ausgeschnitten, damit die Ränder beim Stempeln nicht
mitabgedruckt werden. Das Gummi ist auf ein Holzkötzchen montiert,
auf dem auf der Oberseite ein Bild des Motivs zu sehen ist.
DAS STEMPELKISSEN
Unter den Stempelkissen werdet Ihr eine Riesenauswahl an Farben,
Formen, Größen und Arten finden. Damit Ihr Euch durch
den "Kissenwald" durchfindet, hier ein paar kurze Erläuterungen
zu den beiden wichtigsten Arten:
TUSCHE-STEMPELKISSEN
Dies ist das wohl am meisten benutzte Stempelkissen, das in keiner
Sammlung fehlen sollte. Es gibt dieses in vielen verschiedenen Farben.
Tusche-Stempelkissen gibt es auch als "Regenbogenkissen",
d.h. daß mehrere Farben in einem Kissen neben- oder übereinander
angeordnet sind, so daß der Stempelabdruck mehrfarbig ist.
Hierbei ist zu beachten, daß bunte Stempelkissen zwar wunderschön
sind, ein schwarzes jedoch unerläßlich ist, wenn man
die gestempelten Motive später ausmalen will. Abdrücke
mit Tusche-Stempelkissen kann man sehr gut mit Filz- oder Buntstiften
kolorieren.
PIGMENTSTEMPELKISSEN
Diese Stempelkissen geben einen sehr farbintensiven und satten Abdruck.
Sie trocknen daher wesentlich langsamer als die Tusche-Stempelkissen.
Deshalb eignen sie sich hervor-
ragend für die Embossing-Technik . Es gibt Pigmentstempelkissen
in allen nur erdenklichen Farben und Farbkombinationen, teilweise
kann man die Farben sogar untereinander austauschen. Die Kissen
sind etwas erhöht, damit man z.B. das Stempelkissen auf das
Stempelgummi tupfen kann, um verschiedene Farben aufzubringen oder
auch größere Stempel problemlos einfärben kann.
Abdrücke mit Pigmentstempelkissen kann man mit Buntstiften
kolorieren - Filzstifte eignen sich nicht sehr gut. Wer lieber mit
Filzstiften oder Aquarellstiften ausmalt, der muß die bunten
Abdrücke mit einem transparenten Einbrennpulver fixieren (siehe
Einbrennpulvertechnik). Einen besonders schönen Effekt kann
man erzielen, wenn man die bunten Pigmentstempelfarben mit einem
nassen Pinsel aufnimmt und damit die Motive ausmalt. Spezielles
Aquarellpapier ist hierfür günstig!
EMBOSSING-POWDER
auch Einbrennpulver genannt, ermöglicht Euch, Euer gestempeltes
Motiv wie einen Reliefdruck aussehen zu lassen. Das Pulver wird
auf den noch feuchten Stempelabdruck gestreut. Hierzu eignet sich
am besten das Pigmentstempelkissen. Das überschüssige
Pulver durch leichtes Klopfen auf die Rückseite des Blattes
abschütteln. Nun wird das Papier mit dem Stempelabdruck nach
oben über eine Wärmequelle gehalten - z.B. über eine
Herdplatte, eine Glühbirne oder am besten über einen Toaster
! Nach kurzer Zeit verflüssigt sich das Pulver auf dem Stempelabdruck
und es ergibt sich ein erhöhtes Relief. Stempelabdrücke,
die mit Emb.-Powder behandelt wurden, kann man am besten mit Filzstiften
ausmalen. Buntstifte können unter Umständen das Relief
wegkratzen. Das Embossen ist ein wichtiger Bestandteil des Stempelns,
mit dem man viele schöne Effekte erzielen kann.
PAPIER
Stempeln kann man auf fast jedem Papier, auf glattem & rauhem,
auf weißem & buntem, dickem & dünnem. Probiert
einfach alles, was Ihr so findet, mal aus. Probleme kann es nur
bei kunststoffbeschichtetem Papier geben, bei dem die Stempelfarbe
regelrecht "abperlen" kann! Also, bevor Ihr einen Großeinkauf
startet, testet Ersteinmal einen Bogen! Interessante Effekte könnt
Ihr auch mit Seiden-, Bütten -, Leinen- und handgeschröpftem
Papier erzielen, auf dem die Embossing-Technik besonders edel wirkt.
Das günstigste und dabei qualitativ sehr gute Papiere sind
Blanko-Karteikarten, die Ihr in allen Größen und verschiedenen
Farben bekommt. Leider fehlen die schönen Farben, wie lila,
türkis u.s.w.
GLITTER
Beim losen Glitter werden zunächst mit einer speziellen Klebeflasche
die Punkte oder Linien aufgetragen, auf die der Glitter soll. Dann
wird einfach der lose Glitter drübergestreut und der überschüssige
wieder abgeklopft. Loser Glitter glitzert sehr stark, da die Glitterpartikelchen
dichter geklebt werden, als bei flüssigen Glitzerklebern. Wie
bei so vielem im Leben gilt hier: "Weniger ist oft mehr !!!
" J
PFLEGE DER STEMPEL
Die Stempel sollten nach Benutzung immer gereinigt werden. Besonders
wichtig ist die Reinigung bevor man zu einer anderen Farbe wechselt.
Dazu nimmt man am besten einen Lappen oder ein altes Küchenhandtuch
- ein bißchen Wasser drauf geben und den Stempel mehrmals
auftupfen oder vorsichtig abreiben. Wenn die Stempel sehr verschmutzt
sind, kann man sie auch mit einer alten Zahnbürste reinigen
- aber bitte nicht den ganzen Stempel ins Wasser tauchen oder aggressive
Reinigungsmittel verwenden !!! Zur Aufbewahrung der Stempel eignen
sich flache Kartons oder Schubladenkästen, in denen die Stempel
nebeneinander gelagert werden können. Die Stempel sollten vor
Staub geschützt sein - auch direkte Sonneneinstrahlung ist
ein Feind der Stempel! Die Stempelkissen solltet Ihr möglichst
waagerecht lagern und ebenfalls vor Sonne schützen. Droht ein
Stempelkissen einmal auszutrocknen, könnt Ihr sie mit etwas
Nachfüllfarbe wieder auffrischen. Ist ein Stempelkissen mal
mit einer anderen Farbe verschmutzt, nehmt ein Tuch und reibt es
leicht über das Kissen.
Wenn Ihr Euch diese einfachen Regeln zu Herzen
nehmt, halten Eure Stempel ein Leben lang !!! |
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